Manchmal, besonders an ruhigen Tagen und in stillen Nächten, lausche ich in mich hinein und versuche es zu finden, das kleine Meedchen. Ich warte darauf, daß sie wild zu zappeln beginnt und darauf, daß sie schreit, all ihre Wut hinaus, in dieses Zimmer, das dann bis unter die Decke gefüllt wäre, mit Zorn, der in die kleinste Ritze kriecht und sich von innen gegen die Fenster drückt. Möglicherweise würde sie auch weinen, vielleicht still, vielleicht herzzerreißend laut, um darauf mit zerzaustem Haar loszulaufen, ohne Ziel, einfach nur klein sein. Aber ich finde sie nicht. Manchmal, besonders an ruhigen Tagen und in stillen Nächten, da kann ich sie erahnen, in den dunkelsten Ecken, aber sie ist bleiern müde. Und alt.